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Dienstag, 10. Dezember 2013

Zauberküsse - Jana Voosen

Buchinfos
erschienen im Heyne Verlag, 2007
319 Seiten
ISBN 978-3453580374
Taschenbuch - 7,95 €
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Inhalt
Liebestrank mit Nebenwirkungen?

Die einunddreißigjährige Luzie fällt aus allen Wolken. Ihr neuer Freund Gregor ist nicht ganz so single, wie er vorgegeben hat. Aus dem Liebeshimmel verbannt, heckt Luzie kleine Rachepläne aus. Und da ist ihr jede Hilfe recht, sogar die von der geheimnisvollen Thekla, die von sich behauptet, zaubern zu können. Schaden kann ein bisschen Aberglauben ja nicht, oder doch?

Der erste Satz
"Irgendwas ist in letzter Zeit gründlich schiefgelaufen", fährt es mir durch den Kopf , als ich plötzlich einen Stoß im Rücken spüre, der mich zu Boden reißt.


Eigene Meinung
Gespannt nahm ich mir nun schon das 5. Buch der Autorin zur Hand. Ihre Bücher eignen sich einfach so perfekt für humorvolle Lesestunden und wieder wurden meine Erwartungen nicht enttäuscht.
Mit absoluten Vergnügen las ich Zauberküsse und war wieder sehr angetan von Jana Voosen's Schreibstil und Fantasie. Bisher konnten mich alle Geschichten gut unterhalten - dieses bildet da keine Ausnahme. Ich mochte Luzie, die Protagonistin, auf Anhieb. Nach kurzer Zeit konnte ich mich mit ihr identifizieren. Auch ihre beste Freundin Loretta konnte ich mir bildhaft vorstellen und war mit total sympathisch. Sie ist so, wie man sich eine gute Freundin wünscht - ehrlich und realistisch - wobei sie immer das Beste für ihre Freundin wollte, denn Luzie ist so verliebt (mit der sprichwörtlichen rosa-roten Brille auf), dass sie sehr den Bezug zur Wahrheit verliert und sich diese auch nicht im Mindesten eingestehen will. Doch Loretta ist für sie da und steht ihr so gut es geht bei - auch mal mit härteren Methoden, in dem sie offen und ehrlich zu ihrer Freundin ist.
Klar, man kann natürlich ahnen, wie die Story verlaufen und ausgehen könnte, denn wer solche Art von Büchern öfters liest, der wird hier kaum "unerwartetes" erleben. Doch die Autorin gestaltet mit Dialogen und Wendungen alles sehr unterhaltsam, sodass es einfach nur Spaß macht, weiterzulesen. Mir hat es rundum gefallen und mich mehrmals zum Kichern gebracht :)

Fazit
Unterhaltsame Lektüre mit einem Hauch Magie und jeder Menge Witz. Ich liebe ihre Bücher und kann sie nur weiterempfehlen, wenn man dieses Genre mag oder kennenlernen möchte.
Bitte niemals aufhören liebe Frau Voosen! :))

Freitag, 28. Dezember 2012

Teuflische List ~ Hilary Norman

Teuflische List_HNormanBuchinfos
Norman, Hilary: Teuflische List : Roman
erschienen im Bastei Lübbe Verlag 2007
427 Seiten
ISBN 978-3-404-77220-9
Taschenbuch - 5,99 €
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InhaltAbigail verlor in ihrer Jugendzeit ihre Eltern und gibt sich selbst die Schuld daran. Auch Jahre nach dem schrecklichen Unfall verfolgt sie das Ereignis auf Schritt und Tritt.
Eines Tages lernt Abigail Silas Graves kennen, den attraktiven Fotografen, der ihr auf Anhieb gefällt. Kurze Zeit später heiraten die beiden und eine scheinbar glückliche Ehe nimmt ihren Lauf. Doch Abigail ahnt nicht, welch kranke Seele wirklich in ihrem Silas steckt.  Bis sie es am eigenen Leib erfahren muss.


Der erste Satz
"Verrate es mir", sagte Silas Graves während ihres ersten gemeinsamen Dinners zu Abigail Allen.


Eigene Meinung
Auch das zweite Buch, welches ich nun von der Autorin lesen durfte, hat mich begeistern können.
Die Geschichte zog mich vollkommen in ihren Bann und ließ mich mit wachsender Spannung Seite um Seite kaum mehr los.
Ein präziser, flüssiger und angenehmer Schreibstil ; dazu kurze Kapitel, was mir während des Lesens sehr gut gefiel.
Abigail ist hin und wieder ein etwas nerviger Charakter, weil sie so unglaublich negativ über sich selbst denkt und somit häufig die Stimmung kippen lässt - allerdings auch liebenswürdig und warmherzig. Silas ist launisch, beängstigend und sehr egozentrisch - er hat auch eine nette Art, die allerdings nur dann hervortritt, wenn sich für ihn ein Vorteil ergibt. Jules, die Schwester von Silas, ist die gute Seele in der Story, wenn auch hin und wieder naiv, jedoch nicht übertrieben.
Der Thriller hat keine groben blutigen Szenen, ist eher psychologischer Natur ; dennoch kann man an einigen Stellen kaum glauben, was man soeben gelesen hat. So muss ein "unblutiger" oder sachter Thriller für mich sein!
Das Ende war mir jedoch etwas zu langatmig und hätte in meinen Augen kürzer gehalten werden können, wobei ich den Abschluss ganz gelungen fand und keineswegs abwegig.

Fazit
Hilary Norman konnte mich wieder begeistern und ich freue mich auf alle anderen Bücher von ihr, die noch gelesen werden wollen. Ein Thriller für Leser, die es unblutig mögen ; auf Spannung aber nicht verzichten wollen.


schmedda#4