Sonntag, 21. Juli 2013

Never Knowing - Endlose Angst ~ Chevy Stevens

Buchinfos
Stevens, Chevy: Never Knowing - Endlose Angst : Thriller
erschienen im Fischer Taschenbuch Verlag, 2011
491 Seiten
ISBN 978-3-596-19274-8
Taschenbuch - 8,99 €
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Inhalt (lt. amazon.de)
Die adoptierte Sara hat sich immer gefragt, wer wohl ihre richtigen Eltern sind. Als ihre eigene Hochzeit bevorsteht, macht sie sich auf die Suche. Doch ihre leibliche Mutter verweigert schockiert den Kontakt. Verstört forscht Sara weiter und findet etwas Unfassbares heraus: Ihr leiblicher Vater ist ein berüchtigter Serienmörder. Sara versucht, mit ihren Ängsten fertigzuwerden: Hat sie mehr von ihrem Vater geerbt, als sie sich eingestehen will? Doch bald wird klar, dass es Schlimmeres gibt, als zu erfahren, dass dein Vater ein Killer ist – nämlich, dass er von dir erfährt …

Der erste Satz

Ich dachte, ich käme damit klar, Nadine.


Eigene Meinung
Auch Chevy Stevens zweiter Thriller konnte mich gut unterhalten.
Wenn du eines Tages erfährst, dass dein leiblicher Vater, der meist gesuchteste Serienkiller ist ... Dieses Szenario fand ich für mich ansprechend und die Autorin hat dies auch sehr gut in diesem Buch verpackt.

Wie schon bei "Still Missing" erfolgt die Handlung in zwei Abschnitten. Die Kapitel beginnen in der Therapiesitzung und verlaufen sich dann in der normalen Handlung. Die Erzählweise ist hier die Ich-Perspektive, durch die wir gut in das Seelenleben von Sara eintauchen können.

Besonders die Telefongespräche zwischen Vater & Tochter glichen einem Wechselbad der Gefühle. Aufreibend, beängstigend, aber auch immer eine Spur emotional. Es ging sogar soweit, dass ich Symapthien zu dem Mörder aufbauen konnte, womit ich weniger gerechnet hätte. Die Protagonistin empfand ich zunehmend als anstrengend und nervig. Trotzdem erreichte sie durch diese Art, dass die Geschichte nur so stimmig wirkte. Wäre Sara anders, hätten die Handlungen keine überzeugende Wirkung auf den Leser und die Geschichte wäre nur halb so gut.

Der Thriller besticht eher durch Hochspannung als mit blutigen Details, was aber mich keineswegs störte oder Minuspunkte einbrächte. Trotzallem hat mir "Still Missing" besser gefallen, da dieses Buch mich einen Tick mehr mitreißen konnte. Allerdings bin ich da wohl ein Individuum, denn den meisten hat "Never Knowing" hier noch mehr zugesagt. Naja, Geschmackssache ;) Von mir gibt's 4 verdiente Schmetterlinge.

Fazit
Spannende Story mit einer guten Portion Nervenkitzel, aber wenig Blut. Sehr solide, wenn auch hier und da etwas langwierig.

schmedda#4