Dienstag, 9. Oktober 2012

Wir beide, irgendwann ~ Jay Asher & Carolyn Mackler

Buchinfos

erschienen im cbt Verlag 2012
394 Seiten
ISBN 978-3570161517
Gebundene Ausgabe - 17,99 €
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Inhalt
Wir schreiben das Jahr 1996. Emma und Josh sind in dieser Zeit 15 Jahre alt und gehen auf die Highschool. Das Internet befindet sich in der Anfangsphase, sowie auch alle technologischen Entwicklungen der heutigen Zeit. Eines Tages stößt Emma auf eine ihr befremdliche Plattform, welche den Namen "Facebook" trägt. Dort macht sie eine erstaunliche Entdeckung: Ihr Leben in 15 Jahren. Die Zukunft. Emma vertraut sich Josh an, da sie dem ganzen nicht so recht Glauben schenken kann. Schnell erkennen sie, dass sich keiner einen Scherz mit ihnen erlaubt, denn auch von Josh gibt es ein Facebook-Profil, dass ihn im Jahre 2011 zeigt. Er hat, im Gegensatz zu Emma, ein sehr glückliches Leben. Ihr passt das ganz und gar nicht. Emma versucht, ihre Zukunft zu ändern ... mit allen Mitteln.

Der erste Satz
Ich kann heute nicht mit Graham Schluss machen, obwohl ich meinen Freunden angekündigt habe, dass ich es bei nächster Gelegenheit tun würde.


Eigene Meinung
Ein Buch, auf das ich sehr gespannt war und auch so viele gute Kritiken erhalten hat. Nur leider, konnte es mich nicht umhauen.
Vielleicht habe ich zu große Erwartungen nach dem ganzen Lob an das Buch gesteckt, dennoch kann ich die Begeisterung nicht ganz nachvollziehen.
Emma hatte für mich einige negative Charakterzüge. Josh konnte ich ein wenig mehr abgewinnen, aber reißt da nicht viel raus.
Die Grundidee des Buches ist genial, nur hat mir da irgendwas gefehlt. Man hätte mehr aus der Story machen können.
Es liest sich leicht und angenehm - für ein Jugendbuch perfekt.
Ich kann noch nicht mal genau sagen, was mich nicht überzeugen konnte. Es hat mich einfach nicht berührt. Das Ende war vorhersehbar, keine aufkommende Spannung - es hat einfach das gewisse Etwas gefehlt. Positiv anzumerken ist allerdings die kleine Zeitreise, die man während des Lesens durchlebt. Auch ich selbst bin in einer Zeit aufgewachsen, wo es all die technologischen Fortschritte noch nicht gab und es hat Spaß gemacht, sich in die Vergangenheit zurück zuversetzen.

Fazit
Ein Buch, dass meine Erwartungen leider nicht im vollen Umfang erfüllen konnte, was aber auch keineswegs reine Zeitverschwundung war. Trotzdem hat mir "Tote Mädchen lügen nicht" um einiges besser gefallen. Eine wichtige Botschaft kommt aber gerade zum Schluss gut zum Ausdruck: Lebe im Jetzt und Hier.