Sonntag, 8. Dezember 2013

Die Totentänzerin (Bd. 3) - Max Bentow

Buchinfos
Reihe: Nils-Trojan ; Bd. 3
erschienen im Page & Turner Verlag, 2013
378 Seiten
ISBN 978-3-442-20405-2
Broschiert - 14,99 €
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Inhalt (lt. amazon.de)
Sie sind in enger Umarmung vereint. Doch der Totentanz hat längst begonnen ...

Ein Mann und eine Frau, entkleidet und in einer engen Umarmung vereint, die Körper mit einer Schnur aneinander gefesselt. Das Bett, auf dem sie liegen, ist blutdurchtränkt, davor auf bizarre Weise drapiert die Nachtwäsche der beiden Opfer. Dieser schaurige Anblick bietet sich Nils Trojan und seinem Team, als sie in der Wohnung eintreffen, in der sich das grauenhafte Verbrechen ereignet hat. Welcher kranke Geist hat hier gewütet? Wie weit geht Hass, dass er einen Menschen zu einer solchen Tat verführt? Trojan ist schockiert, als ausgerechnet Theresa Landsberg, die Frau seines Chefs, in den Kreis der Verdächtigen gerät. Er will nicht an ihre Schuld glauben, und doch weiß er, dass er jede Spur verfolgen muss. Denn soeben wurde ein weiteres Liebespaar tot aufgefunden ...

Der erste Satz
"Wir müssen leise sein", sagte sie zu ihm.


Eigene Meinung
Auch den 3. Bentow musste ich so schnell wie möglich haben und lesen. Kurz nach dem Erscheinungstermin kaufte ich ihn mir dann und durfte wieder mit Nils Trojan einen skrupellosen Serienmörder jagen.
Das Leben des Polizeikommissars geht also in die 3. Runde und auch dieser Thriller war von dem Autoren mit ordentlicher Spannung und einer verwirrenden Handlung durchsetzt. Ich wurde von Kapitel zu Kapitel auf eine andere Fährte gelockt, da aus verschiedenen Perspektiven die Erlebnisse geschildert wurden und ich mir nie sicher sein konnte - meine Meinung, wer der Täter sein könnte, änderte sich regelmäßig.
Die Kapitelenden waren häufig Cliffhanger. Es war mir fast unmöglich aufzuhören und das Buch zu zuklappen.
Wir begegnen außerdem Menschen mit psychischen Problemen, wobei man in einem Psychothriller damit natürlich rechnet ;)
Wer es jedoch nicht gern blutig mag, ist hier an der falschen Adresse, denn es fließt nicht gerade wenig davon.
Die Covergestaltung sagt mir wieder voll zu, denn sie ist den ersten Teilen ähnlich und weit daher eine Zugehörigkeit als Reihe auf. Natürlich kann man das Buch auch für sich lesen, empfehlenswerter ist es allerdings immer, beim 1. Teil anzufangen, was hierbei "Der Federmann" wäre.

Fazit
Wieder ein echtes Vergnügen! Das Warten auf die Fortsetzung hat erneut begonnen... Einer meiner absoluten Lieblings-Reihen.